vom 28.04.2011
Wenn man im Netz surft, werden schon beim Aufrufen von Webseiten sogenannte Tracker aktiv, ohne dass man es merkt. Diese stammen von verschiedenen Unternehmen und sind auf den Webseiten eingebunden. Schützen kann man sich davor mit dem Browser-Plugin Ghostery.
Tracker werden von Unternehmen zur Datengewinnung eingesetzt. Die so erhaltenen Daten werden dann ausgewertet, um Erkenntnisse über Nutzerverhalten zu gewinnen, meist um diese dann für Werbezwecke einsetzen zu können. Demjenigen, der diesen Tracker in seine Webseite einbindet, bietet das Unternehmen natürlich auch etwas: meist die gewonnenen Erkenntnisse über das Nutzerverhalten auf genau dieser Webseite.
Besonders kritisch wird es bei amerikanischen Unternehmen, wie Google oder Facebook, welche auch die IP-Adresse des Nutzers speichern können. In solchen Fällen muss der Tracker zwar eigentlich in den Datenschutzrichtlinien der Webseite erwähnt werden, bis der Besucher diese liest, ist es allerdings schon zu spät.
Ich selbst verwende hier derzeit übrigens auch den Google-Analytics-Tracker und erhalte dafür von Google sehr hübsche Auswertungen.
Einen guten Schutz vor diesen Trackern bietet das Tool Ghostery. Es ist für Firefox, Chrome, Safari und den Internet Explorer erhältlich.
Einmal installiert kann man bestimmte Einstellungen vornehmen, einzelne Tracker erlauben und blocken und vor allen Dingen sieht man erstmal, wo sie überhaupt in welcher Masse lauern, was ich persönlich auch sehr interessant finde.